Der Versicherungsblogger ist wieder da

26. August 2016 geschrieben von Steffen

Hallo liebe Leser,

nach fast zwei Jahren bin ich nun wieder da.

Der ein oder andere hatte bestimmt auch schon einmal die Phase, dass man sich um ein Hobby nicht mehr so kümmern kann wie man es gerne möchte. Nun hat mich aber wieder die Lust gepackt, den ein oder anderen Artikel zu schreiben.

Gruß

Steffen

Haftpflichtversicherung für Studenten

18. Oktober 2013 geschrieben von Steffen

Es geht mal wieder los. 🙂 Es startet ein neuer Lebensabschnitt. Raus von zu Hause und rein in eine neue Stadt. Das Studium beginnt, doch wie sieht es mit der Haftpflichtversicherung aus?

Für die meisten Studenten ändert sich nichts. Ihr seit weiterhin über eure Eltern abgesichert aber auch hier gibt es einiges zu beachten.

Dieser Passus steht in den meisten Bedingungen:

Mitversichert ist: ……

die gleichartige gesetzliche Haftpflicht der unverheirateten und nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebenden Kinder (auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder) der vorgenannten Personen. Bei volljährigen Kindern jedoch nur, solange sie sich noch in einer Schul- oder unmittelbar anschließenden Berufsausbildung befinden (berufliche Erstausbildung – Lehre und/oder Studium –, auch Bachelor- und unmittelbar  angeschlossene Master-Studiengänge, nicht Referendarzeit, Fortbildungsmaßnahmen und dgl.). Bei Ableistung des Grundwehrdienstes, des freiwilligen Wehrdienstes, des Bundesfreiwilligendienstes oder des freiwilligen sozialen Jahres vor, während oder im Anschluss an die Berufsausbildung bleibt der Versicherungsschutz bestehen.

Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs mitversichert sind darüber hinaus volljährige, unverheiratete und nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebende Kinder auch dann, wenn sie arbeitslos sind und

• nach der schulischen oder beruflichen Erstausbildung/ dem Studium auf die Einberufung zum Grundwehr- oder Zivildienst warten

• nach der schulischen oder beruflichen Erstausbildung auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz warten.

Mitversichert sind ihre unverheirateten und nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebenden Kinder (auch Stief-, Adoptiv und Pflegekinder), wenn sie Schüler sind und Betriebspraktika absolvieren

Wenn ihr nach der Schulbildung direkt mit dem Studium beginnt oder auf den Studienplatz wartet dürfte es keine Probleme geben. Natürlich ist ein Blick in die Bedingungen der Haftpflichtversicherung unumgänglich.

Falls ihr über eure Eltern nicht mehr mitversichert seid, eine Haftpflichtversicherung kostet um die 50 € im Jahr und sollte mindestens eine Deckungssumme von 3 Mio € haben.

Ist Riester sinnvoll?

28. September 2013 geschrieben von Steffen

Riesterrente,Bluff oder sinnvoll? Allzu oft ist Riester im Verkaufsgespräch dann im Spiel, wenn Geringverdiener eine Altersvorsorge verkauft werden soll. Dann heißt es “Sie bekommen ja dann eine Zulage von 154 EUR pro Jahr und müssen selber nur soundsoviel selber einzahlen”. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Natürlich kommt bei den Zulagen zum Beispiel für Kinder auch ein schöner Betrag zusammen. Nach unserer Auffassung kann sich die Riester auch für Gutverdiener rechnen, denn: Der Clou liegt bei der Riesterrente eigentlich nicht in den Zulagen, sondern in der steuerlichen Absetzbarkeit des Riestervertrages. Das wissen die wenigsten Berater,Verbraucherschützer nehmen es nicht wahr und Kunden werden im unklaren gelassen. Doch sie ist der entscheidende Faktor. Die Berechnung ob sich ein Riestervertrag für sie lohnt ist eine einfache Berechnung:

Wenn Sie sozialversicherungspflichtig sind nehmen Sie von der Lohnabrechnung 12/2012 ihr Jahresbruttoeinkommen. Dies gilt auch für Beamte. Darauf berechnen Sie 4%. Es dürfen maximal 2.100 EUR sein. Dies ist auch der maximale Betrag, den Sie bei der Riesterrente in der Steuererklärung absetzen können. Von den 4% dürfen Sie, um Ihre vollen Riesterzulagen zu bekommen, Ihre Zulagen noch abziehen um den Riester-Eigenbeitrag zu ermitteln. Das ist kein Tippfehler. Der Gesetzgeber hat das einfach so beschlossen, also bitte nicht hinterfragen. Für sich selbst ziehen Sie die Riesterförderung von 154 EUR ab, für jedes Kind 300 EUR und für Kinder die vor 2008 geboren wurden 185 EUR. Der einmalige zusätzliche Zuschuss für Berufseinsteiger unter 25 Jahren beträgt 200 EUR. Den dann verbleibenden Betrag teilen Sie durch 12 und erhalten Ihren Monatsbeitrag. Das ist auch ihr Mindestbeitrag für die Riesterrente.Sie dürfen freiwillig bis 2.100 EUR pro Jahr aufstocken, die Sie steuerlich absetzen können.

Im nächsten Schritt nehmen Sie den errechneten oder gewünschten/Freiwilligen Beitrag und berechnen darauf indem Sie den Betrag mit Ihrem Steuersatz multiplizieren und dann durch 100 teilen den Betrag den Sie an Steuern durch den Riestervertrag circa sparen würden. Wenn dieser größer ist also die Summe Ihrer (siehe oben) Riesterzulagen, ist die Differenz Ihre Steuerersparnis über die Zulagen hinaus, die Sie sowieso immer auf Ihren Vertrag ausgezahlt bekommen und schlichtweg Rendite sind, die Sie nicht selbst verdienen müssen.

Die Riesterrente ist damit nicht nur für Kunden mit Kindern, sondern tatsächlich auch für Gutverdiener ein interessanter steuerlicher Erfolg. Bei entsprechendem Steuersatz kann es sich lohnen, die eigenen Einzahlungen auf den Maximalbetrag zu erhöhen. Natürlich muss in Deutschland alles versteuert werden, die Rente aus Ihrem Riestervertrag also auch. Aber mal ehrlich, glauben Sie, dass Sie in der Rente den gleichen Steuersatz haben werden wie heute? ( Außer Sie haben das 53.Lebensjahr überschritten, dann sollten Sie von einem Riestervertrag ganz absehen.)Vererbbar ist Ihr Riestervertrag an den Ehepartner und kindergeldberechtigte Kinder. Für die Auszahlung Ihrer Riesterrente müssen Sie Ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben. Riester hat also auch die eine oder andere negative Komponente. Steuerlicher Erfolg ist das Eine, Erbschaft und Flexibilität das Andere.

Um einer finanziellen Armut im Alter entgegenzuwirken, stehen Ihnen in der Regel vier Sparmodelle zur Verfügung. Die vier Modelle unterscheiden sich hinsichtlich zwei verschiedener Sparmethoden: Das klassische Rentensparen und das Fondssparen. Wenn Sie sich für die klassische Rentenversicherung interessieren, sparen Sie, indem Sie einen monatlichen Betrag einzahlen und dieser von der Versicherung als Rente zurückgezahlt wird. Das fondsgebundene Sparen ist ähnlich, nur dass die Versicherung das Geld in Fonds anlegt. Auf diesem Weg kann Ihre Rente beträchtlich höher ausfallen, jedoch kann die Rente auch merklich kleiner werden, oder schlimmstenfalls sogar vollständig wegfallen. Zur Bekämpfung der Armut im Alter stehen somit zwei leistungsstarke Systeme zur Verfügung, die der Stützung der gesetzlichen Rente dienen. Welcher Versicherer für Sie am geeignetsten ist, erfahren Sie in unserem unabhängigen Vergleichsrechner.

Gastbeitrag von Bernd Krause (Fachwirt für Finanzberatung (IHK), Planquadrat F GmbH Karlsruhe www.pq-versicherungsmakler.de .

Link 10 vom Versicherungsblogger

16. April 2013 geschrieben von Steffen

Trotz Krebs-Diagnose: Versicherung will Paar nicht helfen

Versicherung muss zahlen

Versicherung zahlt wohl nichts

Warum Selbstständige eine Berufshaftpflicht brauchen

Die Top Ten der unnötigsten Versicherungen

Geschäftsberichte 2012

15. April 2013 geschrieben von Steffen

Geschäftsberichte folgender Unternehmen für das Jahr 2012

Allianz

Ergo

Nürnberger

Hannover Rück-Gruppe

Tarifverhandlung 2013 – erste Verhandlungsrunde gescheitert

15. April 2013 geschrieben von Steffen

Es ist mal wieder soweit. Die Tarifverhandlungen für die Angestellten haben begonnen und wie es nicht anders zu erwarten wäre, ist die erste Verhandlungsrunde gescheitert.

Ver.di fordert eine Erhöhung von 6,5 %, mindestens 160 Euro. Für die Azubis 60 Euro.

Die nächste Verhandlungsrunde ist am 02.05.2013 in Düsseldorf.

Mein Tip sind 2,5 % und eine Einmalzahlung von 300 Euro.

Wir dürfen gespannt sein.

Ununterbrochen versichert – im Schadenfall allein gelassen

30. November 2012 geschrieben von Steffen

Gastbeitrag von schnittker-versicherungsmakler.de

Az.: 8 U 213/11

Bereits am 10. Mai dieses Jahres beschloss das Oberlandesgericht in Celle ein Urteil, das erst kürzlich in entsprechender Größenordnung publik wurde und nun die Runde macht. Der Fall, der geklärt werden musste, ist schnell erzählt:

Nach Jahren wechselte der Kläger seine Wohngebäudeversicherung, um den gleichen Versicherungsschutz zu günstigeren Konditionen zu erhalten. Die Rechnung ging auf – bis ein gutes Jahr später ein Leitungswasserschaden am Kaltwasseranschluss seiner Spülmaschine zutage trat. Der Kläger meldete verständlicherweise seinem neuen Versicherer den Schaden. Der nahm das zur Kenntnis, weigerte sich aber, für den Schaden finanziell aufzukommen. Das Leck könne schon viel eher – das heißt: zu Zeiten, in denen noch der alte Versicherer für den Kläger zuständig war – entstanden sein. Als sich der Kläger daraufhin an seinen alten Versicherer wendete, hörte er die gleiche Begründung nur umgedreht: Der Schaden könne gut und in gerne im Laufe des letzten Jahres eingetreten sein und wurde erst jetzt bemerkt, da Wasser auftritt. Folglich müsse der neue Versicherer einstehen.

Das OLG Celle hatte nun zu entscheiden, welcher der beiden Versicherer den Schaden regulieren müsse. Antwort: keiner von beiden. Es liege beim Versicherten, den genauen Zeitpunkt des Schadeneintritts dem Versicherer mitzuteilen. Erst dann habe er Anspruch auf Leistungen. Was dabei jedoch völlig ignoriert wurde, ist der Fakt, dass Leitungswasserschäden oft nicht exakt datiert werden können, selbst von unabhängigen Gutachtern und Spezialisten nicht. Welche Möglichkeiten soll dann der Versicherte haben, just den Moment abzupassen, in dem eine Leitung leckschlägt, die obendrein durch eine Wand verläuft?

Eben diese Frage macht das Urteil so brisant und diskussionswürdig. Beinahe als „unmoralisch“ kann es bezeichnet werden, wenn man sich zudem bewusst macht, dass hier ein Versicherter über Jahrzehnte Beiträge zahlte, um im Schadenfall dennoch allein dazustehen. Mag das Urteil aus versicherungsrechtlicher Sicht zwar korrekt sein, hat es doch eine denkbar falsche Signalwirkung. Hier wurde stur auf der Beweispflicht des Versicherten beharrt, welcher er machtlos gegenüberstand und die so zu einer Beweislast wurde. Umso notwendiger ist nunmehr, nach Lösungsansätzen für Versicherungslücken dieser Art zu suchen. Neue Vertragsklauseln, die eine Nachhaftung des alten Versicherers oder eine Übernahme auch unbekannter Schäden durch den neuen Versicherer regeln, sind beispielsweise denkbar und müssen diskutiert werden.

Und die Versicherer? Die haben im Zuge des Urteils nicht gerade positive Eigenwerbung betrieben. Anstatt den Schwarzen Peter jeweils dem Anderen zuzuschieben, hätten sie gut daran getan, gemeinsam für den Schaden aufzukommen. So aber verpassten sie die Chance, sich nicht nur als mandantenfreundliche Unternehmen zu inszenieren, sondern sich tatsächlich als solches zu präsentieren.

Link 10 vom Versicherungsblogger

28. September 2012 geschrieben von Steffen

Mal wieder ein kleiner Überblick über interessante Themen:

Schönes Wochenende!

Versicherte haben auch Pflichten

Wenn der Nachwuchs mit Mamas Auto fährt

Wie Sie sich richtig versichern

Kein Versicherungs-Tarifwechsel nach Geschlechtsumwandlung

Richtig versichert im Mittelstand

Mann betrügt Versicherung mit fingierten Unfällen

Unisex geht in die Endphase – Jetzt abschließen?

27. September 2012 geschrieben von Steffen

Bald ist es soweit. Dann dürfen die Versicherer keine Unterscheidung vornehmen, was das Geschlecht anbelangt. Dann muss die Versicherung für Mann und Frau gleich viel kosten. So hat es der Europäische Gerichtshof entschieden. Sollte man jetzt noch schnell eine Versicherung abschließen, weil es könnte ja teurer werden nächstes Jahr?

Wird es auch. Nun aber nicht voreilig handeln. Wer eine Versicherung braucht, kann noch bares Geld sparen. Allerdings sollte man die Tarife genau unter die Lupe nehmen.

Wo wirds für Männer teurer?
 
Private Krankenversicherung
Berufsunfähigkeitsversicherung
Private Rentenversicherung
 
Wo wird für Frauen teurer?
 
Risikolebensversicherung
Autoversicherung

Tolle Linkanfrage

26. September 2012 geschrieben von Steffen

Ohne Worte – landet gleich im Spamordner. Die Adresse sowie der Name wurde durch ___ ersetzt, kann aber leicht ergoogelt werden 🙂

Guten Morgen,

ich bin der Gründer von ___.de, dem beliebten lokalen
Branchenverzeichnis, das Benutzern, Firmen und Geschäftsleuten einen kostenlosen
Service bietet. ___.de erlaubt es den Benutzern, die Dienstleistungen, die
sie in ihrer Umgebung suchen, einfach zu finden. Dies ist unserer umfangreichen
Datenbank mit mehr als 2 Millionen eingetragenen Unternehmen in Deutschland zu
verdanken.

Daher möchte ich Sie fragen, ob Sie auf versicherungsblogger.com einen Link zu
___ setzen könnten.

Wie Sie ersehen können, bietet ___ einen sehr nützlichen Dienst an: mit
dem Link zu unserer Webseite können Sie Ihren Benutzern einen zusätzlichen
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finden.

Könnten Sie bitte den Link zu ___ hinzufügen?

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Zusage und Ihre Mitarbeit.

Mit freundlichen Grüßen,
NamevomAbsender